Das Gwirks mit den Himmelsrichtungen

Ja, wirklich, es ist ein Gwirks mit den Himmelsrichtungen.

Ich erinner mich noch sehr gut an die Diskussion, als in Eberau im Burgenland ein Asyl-Erstaufnahmezentrum errichtet werden sollte. Es sollte das Erstaufnahmezentrum Süd sein. Für Werner Faymann wurde ein Kompass verlangt, weil er Eberau in den Osten “verlegte”.

Aber selbst in dem erwähnten Kommentar wurde bereits auf das Gwirks mit den Himmelsrichtungen hingewiesen:

Ein Blick auf die Landkarte (wenn man sie richtig hält) zeigt: Südlich von Eberau liegen noch die Südsteiermark und Kärnten. Und Osttirol, das, um die Verwirrung perfekt zu machen, aber schon ziemlich im Westen liegt – aus Wiener Sicht.

Also, Osttirol, das den Osten schon im Namen trägt, liegt im Westen (von Wien aus gesehen) und im Süden (von Eberau aus gesehen). Und im Norden auch, liegt doch – ebenfalls lt. Kommentar

aus der Sicht Afrikas das Meiste im Norden.

Vieles an dieser Himmelsrichtungsverwirrung kann man mit Bezugspunkten erklären, vielfach sind solche Angaben relativ zu einem Bezugspunkt zu verstehen.

Einen Bezugspunkt such ich allerdings noch, nämlich den, der mir erklärt, warum die Bahnstrecke von Wien nach Laa/Thaya (Laaer) Ostbahn heisst. Wer nicht weiß, wo Laa liegt, hier ein kleiner Hinweis:

Wien nach Laa/Thaya

Wien nach Laa/Thaya

Aber immerhin heißts im verlinkten Wikipedia-Artikel:

Sie führt von Wien Richtung Norden nach Laa an der Thaya und verläuft dabei durch das Weinviertel.

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