Atze Schröder …

Es ist zwar im Blogdorf ein alter Hut, aber so lange wohne ich noch nicht im Blogdorf. Ich bin erst heute auf einem Spaziergang durch das Dorf darauf gestossen.

Ich habe ihn – nicht persönlich – schon das eine oder andere Mal gesehen. Dass die Art wie er Auftritt nicht echt ist, war schon klar. Ob aber der Name echt oder ein Pseudonym ist, war bisher nicht Gegenstand meiner Überlegungen.

Bis heute.

Da stolpere ich unvorbereitet über Artikel im Blogdorf, in der von Atze Schröder, Klagen bzw. Klagsdrohungen, Abmahnungen, etc. die Rede ist, und alles im Zusammenhang mit seinem Namen.

Atze Schröder möchte nicht, dass sein bürgerlicher Name veröffentlicht wird. Aha, ok, Atze Schröder ist ein Pseudonym. Gut, wusste ich nicht, jetzt weiss ich es – durch das gerichtliche Vorgehen und das daraus resultierende (Medien-)Echo.

Atze Schröder möchte nicht, dass sein bürgerlicher Name veröffentlicht wird. Daher geht er bzw. seine Anwälte gegen die Veröffentlichung vor und verlangt/verlangen die Löschung, wenn er denn genannt werden sollte. Aha, ok, etwas aus dem “Internet” löschen zu wollen? Im Ernst? Mit Google und Konsorten? Kopfschüttel.

Mit ca. 15 Minuten Suchmaschinenbeschäftigung war das, was nicht bekannt sein “darf”, bekannt. So wie auch bekannt war, dass zB das was nicht bekannt sein “darf”, zT an anderer Stelle regelmäßig und jedesmal veröffentlicht wird.

Das krampfhafte Verhindernwollen von etwas, das längst öffentlich bekannt ist (wenn man es den wissen möchte), löst(e) ein Medienecho aus, das überhaupt erst ein Interesse an dem “wissen-wollen” nach sich zieht.

Sachen gbts.

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