Neuer ÖBB-Fahrplan

Seit Sonntag ist der neue ÖBB-Fahrplan in Kraft. Als Dienst am Kunden wurde gleich die Sitzplatzanzahl auf der Strecke Wien – Innsbruck halbiert. Ist ja eine Nahverkehrsstrecke, da stört es nicht, wenn man als Fahrgast ein bisserl stehen muss.

Nun stehen halt ein “paar” Fahrgäste am Gang. In einem Radiobeitrag am Montag wird ein ÖBB-Sprecher mit den Worten “nach unseren Erhebungen ist die Sitzplatzanzahl ausreichend”. Ja, klar, die paar, die in den Gängen herumstehen, machen das zur Verbesserung der Durchblutung, zur Verbesserung der Bewegung (im Zug ein bisserl auf und ab laufen, statt faul herumzusitzen), etc..

In einem Bericht beim ORF ist davon die Rede, dass die Zugbegleiter Fahrgäste auf die folgenden Züge verweisen. Aus Sicherheitsgründen. Zitat: “Wenn der Zugbegleiter nicht mehr ordentlich durch den Zug gehen kann, verweist er die Fahrgäste in Einzelfällen auf Folgezüge, weil es eine Frage der Sicherheit ist”. Wie war das? Die Sitzplätze reichen ja aus (Zitat!). Also warum kann dann der Zugbegleiter nicht durch den Zug gehen? Hmm, vielleicht sollte man die Fahrgäste, anstelle sie auf den nächsten Zug zu verweisen, darauf hinweisen, dass sie die – Zitat – ausreichenden Sitzplätze benutzen. Aber nein, das wäre ja Kundenservice.

Tja, und dann ist dann noch der beste Tipp. “Bis dahin (Anm: neuer Railjets 2008) sollte man am besten im vorhinein einen Sitzplatz reservieren” so Gfrerer, ein ÖBB-Sprecher. Gut man reserviert, abgesehen davon, dass das einige Euro kostet, werden dann die Sitzplätze mehr? Weil man reserviert hat?

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